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Innenarchitekt in Wien: Ein Insider berichtet

Wohnung in WienTrends beginnen meist in den USA und schwappen dann langsam in den deutschsprachigen Raum herüber. War es bis vor wenigen Jahren noch Gang und Gäbe, dass sich Menschen ihre Wohnungen selbst einrichten, gibt es nun immer mehr und mehr den Trend, sich den gesamten Wohnraum von Fachkräften einrichten zu lassen. Diese kennen sich sowohl mit Farbtönen als auch Platzausnutzung sehr gut aus und können das Beste aus jeder noch so kleinen Wohnung herausholen.

Meist jedoch sind solche Angebote eher in den Städten, wie z.B. in Wien zu finden, wo Internet und soziale Medien den direkten Transfer von interessanten Ideen aus den Staaten nach Österreich oft stark begünstigen. Ich, als Wiener Innenarchitekt, profitiere von der Regierung, die in Österreich eifrig dabei ist, auch noch das hinter letzte Dorf ans weltweite Datennetz anzuschließen. Langsam aber sicher gibt es immer mehr Angebote auch in diesen Gebieten.

Doch wer sind die Kunden? Gab es noch vor wenigen Jahren in gerade einmal jedem tausendsten Dorf Innenarchitekten, sind nun zumindest in jedem Kreis einige Büros an Werk, die genau diese vielgefragte Dienstleistung anbieten. Schien es noch so, als ob in Wien eher konservative Kreise gewisse Vorbehalte gegen Innenarchitektur haben, während die Unterschicht einfach nicht die finanziellen Mittel hatte, solche Angebote wahrzunehmen, hat sich das Bild vom Innenarchitekten inzwischen so gewandelt, dass auch diese Zielgruppen zumindest einmal darüber nachgedacht haben, sich von einem Profi die oft lästige Arbeit der Wohnungsplanung abnehmen zu lassen.

Absolut interessant ist es da natürlich für angehende Studiumsabsolventen in Wien, die Marktlücke gekonnt auszunutzen und sich in dörflichen Gebieten niederzulassen. Warum nicht einfach den Gang zum neuen Nachbarn wagen und sehen, was der so anzubieten hat? So ungefähr scheint der Gedankengang vieler Dörfler zu sein, wenn sich der kuriose neue Einwohner gekonnt präsentiert und gerade ein Umzug ansteht.

Das Problem sind allerdings immer wieder die Preisverhandlungen. Zäher als mit Menschen, die es ihr gesamtes Leben lang gewohnt sind, sich selbst um alles zu kümmern, können kann es nicht sein, ein für beide Seiten passendes Angebot zu finden, glauben Sie mir! Da wird um jeden Cent gefeilscht, um jeden Euro gebangt, und jede Einzelminute auf der Abrechnung centgenau durchkontrolliert. Eine Liste guter Innenarchitekten hat Suche-Innenarchitekt auf ihrer Webseite vorgestellt.

Wer sich aber von solchen Kleinigkeiten nicht abschrecken lässt, der kann ordentlich Reibach machen. Magisch ist dabei der erste Gang des Kunden in seine neue Wohnung: Wenn die neue Einrichtung zum ersten Mal bestaunt wird, weiß ich jedes Mal, dass der Job es wert ist, sich all die Mühen zu machen. Denn auch in Wien lieben Menschen es, frischen Wind in ihre vier Wände zu bekommen, sogar noch mehr als in der Stadt, wo alle es gewohnt sich, sich beinahe im Monatstakt neue Einrichtungsgegenstände zuzulegen.

Daher hier mein Aufruf an alle Kollegen, die Angst vor dem Schritt ins Ungewisse haben: Nur Mut! Auch die Österreicher finden es einfach nur wunderbar, wenn Sie als professioneller, kundennaher und freundlicher Anbieter auftreten und ein Angebot machen, von dem die meisten nur Träumen können. Haben Sie keine Furcht vor Veränderungen, denn diese Menschen haben sie auch nicht! Und noch ein Hinweis: Allzu teure Werbung können Sie sich meistens sparen, ein Fass Bier für das Dorffest reicht oftmals aus, um die notwendige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

DIY Innenarchitektur

Roller, IKEA und Internetanbieter: Innenarchitektur selbst gemacht

Welche Möglichkeiten gibt es, sich Möbel für die Innenarchitektur zu kaufen? Das fragt sich wohl so ziemlich jeder, der seine Wohnung oder sein Eigenheim verschönern oder sogar die komplette Innenarchitektur neu gestalten möchte. An Angeboten überschlagen, kann er sich zwischen einer Vielzahl von Möglichkeiten und Alternativen entscheiden. Soll er nun selbst den Gang ins Möbelhaus wagen, sich auf Onlineangebote und -kaufhäuser entscheiden, oder doch gleich einen professionellen Planer engagieren, der ihm all diese Entscheidungen abnimmt?

Grundsätzlich führen viele Wege nach Rom. Aber was unterscheidet den Onlineeinkauf nun vom privaten Gang zum Möbelfachgeschäft, was einen professionellen Innenarchitekten von den vielen, kostenlosen Planungsangeboten im Internet? Um das herauszufinden, haben wir uns einmal alle Möglichkeiten angesehen und sorgfältig miteinander vergleichen.

Mal sehen, ob wir es auch so wie in diesem Video hinbekommen. Im ersten Schritt fuhren wir in ein bekanntes, schwedischen Möbelkaufhaus, auch bekannt als IKEA. Wer hatten schon viel von diesen wunderlichen Ort der Hotdogs und Do-It-Yourself-Möbeln gehört und waren gleich gespannt, wie es dort wohl zugehen mochte. Überrascht hat uns der große und bequeme, kostenlose Parkplatz: Soviel Platz war selten. Gleich direkt angebunden findet sich der Markt, der mit großen Türen gleich den Kunden willkommen heißt. Also, los geht es!

Wir hatten eine Art Supermarkt für Möbel erwartet, mit Bildern von diversen Sitzgelegenheiten, Betten, und einer eher steril wirkenden Kasse. Tatsächlich erwartete uns eine kleine Wunderwelt des Wohnens, mitsamt eigenem Restaurant. Sogar für die Kinderbetreuung war gesorgt, ein Umstand, der uns wirklich überraschte. Insgesamt gab es hier Innenarchitektur zum Anfassen: Wunderschön aufgebaute Möbelparcours, in denen verschiedene „Komplettsets“ feilgeboten wurden. Alles in allem eine sehr zeitaufwendige, aber schöne Art und Weise, sein Heim neu einzurichten.

Als nächstes gingen wir online und sahen uns auf den Seiten der großen Möbelseiten um. Tausende Waren werden hier zum Verkauf angeboten, leider aber ohne „Tarnungseffekt“. Dafür wird alles frei Haus geliefert, oft sogar ohne Versandkosten, und die Preise sind oftmals deutlich niedriger als im Fachgeschäft. Der größte Nachteil ist aber natürlich, dass es nicht wirklich einfach ist, hier zu entscheiden, welche Möbelstücke miteinander am besten harmonieren. Der „Onlineplaner“, der oftmals zur Verfügung stand, gibt leider die Wirklichkeit der Innenarchitektur schlecht wieder: Es gibt einfach keinen Fachmann, der unsere Planungen einem kritischen Blick unterzieht, kein Korrektiv, dass unserer wilden Fantasie einen Realitätscheck entgegenhält. Alles in allem eher etwas für Fortgeschrittene oder Menschen, die einfach allgemein gerne herumprobieren.

Als letztes bietet sich natürlich der Gang zum professionellen Innenarchitekten an, der allerdings oftmals saftige Preise verlangt und für Lieferung und Aufbau teure Fachkräfte einstellt, die nicht wirklich mehr tun als wir es auch könnten – allerdings meist doch deutlich schneller und ohne all den Ärger, den wir alle mit unseren Fertigmöbeln gewohnt sind. Wer sich von den hohen Kosten nicht abschrecken lässt, findet hier eine Rundumversorgung. Wer also nach einem kleinen Lottogewinn möglichst wenig Arbeit haben möchte, sollte sich für diese Variante entscheiden.

Fazit: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Shopper und bequemer Onlinekäufer, arme Studenten und luxusgewöhnte Besserverdienende: Für jeden ist das passende Angebot verfügbar. Wer sich also darüber beschwert, dass seine Wohnung nicht schön genug aussieht, der sollte sich gleich an die Arbeit machen und einen Termin überlegen, an dem er mit seiner ganzen Familie loslegt und die Neueinrichtung angeht.